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Dr. Walter E. Jessen, Floaten und das Wesen des Wandels

Da Veränderung die massgebende Zutat einer erfolgreichen Therapie ist, interessieren sich die meisten Psychotherapien und allen voran die Kurzzeittherapien brennend für den Wandlungsprozess und bemühen sich zu lernen, wie er bei ihren Klienten zustandekommt. Die Beschäftigung mit sinn- und bedeutungsvollem Wandel führte zur Suche nach massge-schneiderten Ansätzen. Diese wiederum gebaren eine breite Palette an Techniken, die speziell darauf abzielen, schnelle Veränderungen herbeizuführen. So wurden etwa Paradoxe entwickelt, die "problematisches" Verhalten auslösen und einsetzen, um den Wandel herbeizuführen. Interessante Hausaufgaben, die die Therapie auch ausserhalb der professionellen Praxis stattfinden lassen, beschleunigen den Wandel, weil sie den Klienten tagtäglich bestätigen. Hypnose verbindet ihn mit "versteckten Ressourcen", die auf ungeahnte Weisen Veränderungen bewirken. Seine Symptome werden nicht länger als Problem gesehen, das abgeschafft werden will, sondern als Tor zur Transformation. Verhaltensmodifikation, Augenbewegungen, Reaktionen auf Desensibilisierung, gezielte therapeutische Ansätze, Neurolinguistisches Programmieren und körperliche Auflösungsmethoden (wie Rolfing, Focusing und die Sedona oder Release-Technik), um nur einige zu nennen, sind Ergebnisse dieser Explosion neuer Methoden und Ideen, die mit Problemen umgehen, indem sie Veränderungen fördern. Der Grossteil dieser Techniken fusst auf dem Konzept des "Hervorbringens" von Wandel, indem er 1. ein sicheres "Umfeld" dafür bereitstellt, 2. einen entsprechenden korrektiven Impuls liefert und 3. das neue (veränderte) Verhalten unterstützt. Jede Therapie sieht den Therapeuten als denjenigen, der die Koordination und den Ablauf dieser Ereignisse aktiv bewirkt. Obschon keine dieser Schulen behauptet den Schlüssel dazu zu besitzen, wie Veränderung stattfindet, meinen alle, sie fände durch eine äussere Kraft statt, als würden das Verständnis und die Beherrschung von Veränderung davon abhängen, den Agenten dieser Veränderung zu verstehen und zu beherrschen.

Die Erfahrung von Veränderung, über die Leute berichten, die Zeit in einem Samadhi-Tank verbrachten, fordert diese Denkweise heraus. Im Tank entdeckt der Floatende, dass der Wandel sich spontan einstellt, ohne eine äussere Einwirkung. Wandel, berichten sie, ist ein Prozess des Loslassens oder Erlaubens vielmehr als aktiven Bewirkens oder Kontrollierens. Der Samadhi-Tank ist ein völlig dichtes Behältnis (2m x 1m x 1m), in welchem man mühelos auf einer Salzwasserlösung (Epsomer Bittersalz) treibt oder floated meist ohne Licht und auditive Reize.

Weg sind im Tank die üblichen "korrektiven Anreize" und vom Therapeuten eingefädelten therapeutischen Bande. Weg ist die zwischenpersönliche Dynamik von Therapeut und Klient, die für die Unterstützung, Sicherheit und Nahrung des Wandels und des neuen Lebens besorgt ist. Weg sind die Grenzen zwischen Selbst und Umwelt (Ich und Wasser), Geist und Körper, Vergangenheit und Gegenwart, Gegenwart und Zukunft - die Schranken, die normalerweise unseren Alltag beherrschen. In ihrer Abwesenheit, berichten Menschen, die zum Zweck einer eingehenden Selbsterfahrung treiben, finde der Wandel einfach statt. Diese Zeugnisse spontaner Veränderung mit anschliessendem Wachstum in Verhalten und Einstellung führen zu einem Bruch - und zu einer neuen Perspektive - in unserem Verständnis vom Wandel, denn es scheint, als würde er auch ohne die üblichen therapeutischen Requisiten stattfinden. Meinen wir das, wenn wir von einer Spontanheilung sprechen, wo jemand, der unter einem Problem litt, ohne Therapie zu seinem ursprünglichen Zustand zurückgefunden hat? Oder hat diese Veränderung wenig zu tun mit Problemen, sich ihnen zu stellen oder dem Zustand, in dem man war, ehe sie auftraten? Hat diese Veränderung möglichwerweise nicht mit der Rückkehr zu einem früheren Zustand zu tun, sondern vielmehr mit einer Bewegung darüber hinaus? Was bis anhin in der therapeutischen Diskussion fehlte, ist eine Untersuchung des Wesens des Wandels, der im Samadhi-Tank stattfindet. Wie dient das Floaten als Tor zur Erfahrung von Veränderung? Und warum wirkt sich der Wandel, der während des Floatens erfahren wird, therapeutisch und wachstumsfördern aus?

Floaten und Bewusstsein

Die Erfahrung des Floatens bringt ein erhöhtes Bewusstseins mentaler, emotionaler und psychischer Prozesse. Floatende erleben ein intensiviertes Körperbewusstsein. Nicht nur besteht eine erhöhte Wahrnehmung von Spannungen und dem Nachlassen und Auflösen dieser Muster, sondern es kann während des Floatens auch zu einem Gewahrsein von Gefühlen und Erinnerungen kommen, die mit diesen Verspannungen assoziert werden. Es herrscht ein waches geistiges Bewusstsein, Bilder werden ganz natürlich amplifiziert und können zusammen mit freigesetzten Erinnerungen automatisch auftreten, während der Körper im warmen Wasser ein tiefes Gefühl von Getragensein erfährt. Gedanken kommen und gehen.

Das Bewusstsein ihrer unwillkürlichen Körperregungen verbindet Floatende automatisch mit physischen Anzeichen dessen, was man als unbewusste Prozesse betrachten darf. Zusätzlich zur natürlichen Tendenz zu regredieren, ein flexibleres Zeitgefühl zu entwickeln und ohne Induktion in Trance zu gehen, tragen die vermehrte Fähigkeit zu Visualisieren, die natürliche Stressreduktion, der verlangsamte Atem, die Senkung des Blutdrucks, die verminderte Ausschüttung von Stresshormonen (Cortisol) und die Zunahme von Beta-Endorphinen allesamt dazu bei, eine angenehme Erfahrung für den Floatenden zu schaffen. Klinisch gesehen, verschwinden viele mental/emotional/physische Symptome, während der Mensch floatet. Manche "lösen sich" über längere Zeiträume "auf", während andere sofort nach dem Floaten verschwinden. Grenzen zerfliessen, während Floatende das Gefühl dafür verlieren, wo ihr Körper aufhört und das warme, tragende Solebad beginnt. Angst ist bestensfalls ein vorübergehendes Problem, da die meisten Floater bald ein grösseres Gefühl von Vertrauen entwickeln und sich dem Angenehmen überlassen. Es besteht ein profundes Bewusstsein, wie wenig Energie es braucht, sich selbst zu sein, das Gefühl, sich selbst zu sein sei ein Produkt der Erfahrung vielmehr als der Bemühung. Genau wie die Grenzen zwischen Körper und Waser sich auflösen, werden auch die Unterschiede zwischen innen-aussen bzw. mental-physisch vager und zeichnen sich durch ein grösseres Gefühl der Offenheit und des Bewusstseins aus, sich in einem Prozess zu befinden. Das Wiedererleben von Erinnerungen, ob traumatisch oder nicht, wird von einem tiefen Gefühl des Trosts, der Wärme und der Positivität aus unternommen. Ob Floatende nun einen Therapeuten bemühen, um sie effektiver durch diesen Prozess zu führen und auf die Fülle verfügbarer Ressourcen zurückzugreifen, um ihnen dabei zu helfen, ihre selbstgewählten Ziele zu erreichen (Jessen 1990) oder nicht, es ist klar, dass es vor allem darauf ankommt, wo der Klient sich aufhält.

Dieser Ort ist der Samadhi-Tank

Bei der Auswertung der Erfahrung von Wandel, über die Floatende im Tank berichten, fallen die therapeutischen Aspekte auf, die diesem beobachteten Prozess innewohnen. Ohne einen Therapeuten, der versucht, die Ereignisse zu formen oder zu manipulieren, erfahren Floater spontan Wandlungsaspekte, die ihr Funktionieren verändern. Zwei Schlüsselaspekte der Transformation sind die Verbindung zwischen Wandel und Kreativität und die Beziehung zwischen Aufhebung und Veränderung.

Kreativität

Normalerweise wird der Körper seitens der Umwelt mit Reizen überflutet, die auf die Sinne eindringen. Gut eingespielte willkürliche und unwillkürliche Muskelabläufe, erlernte Verhaltensmuster und Gewohnheiten, neurale und hormonale Reaktionen und mehr werden mobilisiert, um dem oder der Betreffenden dabei zu helfen, die Umwelt einzuordnen und effektiv auf sie einzugehen. Das heisst, dass unser Gehirn-Geist normalerweise auf ausserhalb kreierter Prozesse reagiert. Während der Mensch nun aber floatet, kreiert statt der äusseren Reize ein innerer Prozess aktiv eine breite Palette an Stumili. Mit anderen Worten bleibt unser Gehirn-Geist auch ohne äussere Reize recht aktiv.

Plastizität

Dieser kreative Prozess weist mehrere Egenschaften auf. Erstens findet er in einem zeitlosen oder zeitfreien Rahmen statt. Nicht nur das Gefühl für die Uhrzeit verändert sich: Floatende können sowohl geistig zurück in ihre Kindheit reisen, so wie sie sich in die absehbare Zukunft zu versetzen vermögen. Die Regression führt zu neuen Möglichkeiten. Floatende können magisch denken wie ein Kind und ihre Erfahrung verändern. Wissen kann auf kindliche Weise verarbeitet werden, die es ihnen erlaubt, alte Probleme zufriedstellender zu lösen.
Nebst der Plastizität der Zeit kann auch das eigene Körperbild als plastisch empfunden werden, weniger definiert und offen dafür, auf positive Weise Veränderung zu erfahren. Der Einfluss der Verallgemeiner- ung auf regredierten Stufen mit positiver emotionalen Lernerfahrung kann die Anpassung der Betreffenden im erwachsenen Leben nachhaltig verändern.

Änderung der Selbstbewertung

Zweitens verhält sich das Ich, da die Umwelt nicht auf die gewohnte Art auf Floatende eindringt, weniger automatisch in seinen Reaktionen und deshalb auch in der Art, wie es sich selbst zu definieren wählt. Selbstbezug wird jetzt in Zusammenhang mit einem grösseren Informationsfluss gebracht: Veränderungen in der Wahrnehmung von Körpergrenzen, emotionales Vertrauen in den Körper und das Umfeld (das nicht länger als getrennt wahrgenommen wird), grössere Entspannung und positivere Gefühle. Das Ich wird nicht als etwas Rigides erfahren, sondern vielmehr als ein Prozess, der dazu neigt, sich zu entwickeln und zu wachsen, um neues Wissen aufzunehmen, neue Fragen zu stellen. Kurzum werden Floatende sich unmittelbar bewusst, dass das Selbst sich dauernd aktiv selbst kreiert. Das heisst: aller Grenzen enthoben, können alte und neue Informationen von der normalen Art, wie sie organisiert werden, abweichen und enthüllen, dass das Ich nicht nur danach trachtet, sich im Informationsfluss zu erweiteren: Es befindet sich in einem aktivem Prozess des Aufbaus. Was wir vom Selbst wissen, wird nicht als Kind festgelegt, es organisiert und reorganisiert sich aufgrund neuer Informationen. Es ist dynamisch. Diese Gedanken gleichen denen Maturanas (1988) und anderer Konstruktivisten, die Menschen als aktive Teilnehmer sehen beim Schaffen ihrer eigenen Erfahrung, ihrer eigenen Wege des Wissens und Werdens, welche auf ihren diversen eigenen selbstorganisierenden Eigenschaften und auf ihr Wissen gründen, dass Lernen ein Phänomen des gesamten Körper-Geistes ist.

Förderung der Absicht

Drittens gehen Floatende oft mit einer Absicht in den Tank mit einem Problem, das sie lösen müssen, oder einer Entscheidung, die getroffen werden will. Natürlich zeigt sich tendenziell, dass je klarer die Formulierung, desto offensichtlicher die Lösung. Beispielsweise neigen gut umrissene Fragen dazu, sowohl brauchbare als auch scheinbar irrelevante Antworten anzuziehen, die das Bewusstseins des Floatenden herausfordern, gar nötigen. Erinnerungen, Gedanken und Bilder werden von der Frage magnetisch angezogen und drängen den Betreffenden nicht nur zum Wiedererleben und Überdenken des Problems, sondern auch offen zu sein für ungewöhnliche Lösungen, die er normalerweise weniger in Betracht ziehen würde. Diese Erfahrung erinnert an Jungs Verständnis von einem "Komplex" (1936) - ein Kern, der eine Konstellation von Gefühlen, Gedanken, Wahrnehmungen und Erinnerungen wachruft. Bei weniger gut formulierten Anweisungen sind Floatende leicht abgelenkt, während ihnen gleichzeitig Veränderungen in Einstellung, Wahrnehmungen und Gefühlen auffallen, die Vorläufer von Verhaltensveränderungen sein können.

Die Zukunft schaffen

Viertens erfahren Floatende ihren Körper nicht nur als Behältnis für Gefühle aus der Vergangenheit, sondern ebenfalls als Instrument, um Erfahrungen zu schaffen, die die Zukunft verändern. Das heisst, Veränderung (in diesem Fall körperlicher Art) ist der Schlüssel zur Kreativität. In dem Mass, wie der Körper sich entspannt, verlangen bestimmte Verspannungsmuster mehr Aufmerksamkeit und "lassen" (meist in visueller Form) Erinnerungen "los", die von einem Grossteil der ent- sprechenden Affekte begleitet sind. Ob die Erinnerung nun angenehm ist oder nicht, Floatende erfahren sie auf positive Weise, wobei ihnen gelingt, einen optimalen Abstand zwischen sich selbst und den Bildern zu schaffen. Die Erinnerung kann bewältigt und in das Bewusstsein integriert werden. Es gibt Berichte von Floatenden, die wesentliche Teile ihrer Floaterfahrung in ihren Alltag hinübertragen. Manche sagen, sie hätten "ein weisses Licht" gesehen, das ihnen "mitteilte", sie seien bereit, Verantwortung für ihr Probleme zu übernehmen. Sie erfuhren dieses Licht auch ausserhalb des Tanks und änderten ihr Verhalten, um effektiver mit ihren Problemen umzugehen. Andere haben berichtet, wie ihre Füsse von einem starken, sanften Händepaar umfasst wurden, was ihnen das Gefühl vermittelte, vermehrt von der Welt getragen zu werden.

Aufhebung

In einer Umgebung, wo ein Minimum an äusseren Reizen besteht, kommt für die Mehrzahl Floatende die Zeit, da sie eine innere Stille erleben. Die Körperfunktionen ruhen, der Geist ist zufrieden, die emotionalen Symptomen fangen an sich zu entwirren oder aufzulösen. Der Körper braucht seine übliche Anspannung von Körper-Geist nicht aufrechtzuerhalten. Gewohnheitsmässige Muster entspannen sich zu einem Gefühl von Fluss und Wohlsein, was "klemmte", ist jetzt zum Prozess geworden. Ängste, Zwänge, Befürchtungen, Depressionen werden zu einem Fluss von Bildern und Gedanken transmutiert, die "vorüberziehen", um von den Betreffenden betrachtet und neu eingeschätzt zu werden. Der "Leim", der diese Symptome kittete, scheint jetzt dehnbar zu sein, und es steht "ihnen" frei, wieder in den Hauptstrom des Bewusstseins des Menschen einzugehen, wo diese Information vollständiger auf den neusten Stand gebracht und neu eingeschätzt werden kann bezüglich ihrer gegenwärtigen Nützlichkeit. Auch wenn das nicht heisst, alle Symptome seien verschwunden, wenn dieser Mensch den Tank verlässt, bedeutet es doch, dass sie eine neue Zusammensetzung gefunden haben und flexibler in ihren emotionalen Anforderungen an diesen Menschen geworden sind.

Ein weiterer Aspekt der Aufhebung tritt auf, wenn der Floatende ein Gefühl des Friedens erfährt. Alle Gedanken hören auf, alle Bilder stehen still. Alles ist gut mit "der Welt". Es herrscht ein ruhiges Gefühl emotionaler Freiheit. Gefühle von Glück und warmer Freude können sich mit anderen Empfindungen vermischen. Es fühlt sich Alles einfach in Ordnung an. Oft besteht ein Gefühl von Herzlichkeit, ein Schätzen des Anderen, die Empfindung von Verbundenheit, begleitet von einem wohligen Gefühl des eigenen Alleinseins. Paradoxerweise erfahren wir in der Aufhebung unseres kleinen Ichs Fülle und Überfluss. Wohlgefühl herrscht, Veränderungen werden angenommen. Neue Gedanken und Einsichten können auftauchen und den Floatenden überraschen und erfreuen. Das alles wird erfahren als ein Gefühl von Fluss und kann jederzeit leicht zu Ende sein, um in der Zukunft wieder aufgesucht zu werden.

Schlussfolgerungen

Das im Samadhi-Tank erfahrene Wesen des Wandels ist ein kreativer Prozess im vollsten Sinn, einer der aktiv alle Teile unseres geistigen, körperlichen und emotionalen Selbst berührt. In der Veränderung dieses Ichs ist uns ein neuer Blickwinkel gegeben, von dem aus wir sehen können, dass unsere emotionalen und mentalen Symptome über unsere Schöpfung von ihnen hinaus nicht wirklich existieren. Noch werden Symptome ein für allemal geschaffen und dabei bleibt es. Sie werden am Leben erhalten, indem wir sie selektiv auf den neusten Stand bringen. Ihre Aufhebung führt zu einem Bruch in der Verbindunng zwischen Gedanken, Bildern und Gefühlen, der in ihre Automatik eingreift. Sie erlaubt die Entwirrung oder Auflösung von Problemen. Die Gedankenparade findet vorübergehend ein Ende und jetzt wird ein Gefühl freudiger Leere zum Tor für neue Gedanken und Einsichten. In der Aufhebung erfahren wir das Auftauchen von etwas Neuem. Der im Tank erfahrene Wandel ist grundsätzlich positiv und wachtumsorientiert, ob der Floatende einen Therapeuten bemüht oder nicht. Diese Arbeit hat Auswirkungen auf die Entwicklung der Identität. Es ist klar, dass die Entwicklung der eigenen Identität ein kreativger Prozess ist, der radikalen Veränderungen unterliegen kann. Die Erfahrung der Aufhebung schlägt vor, dass alte Denkmuster vielleicht nicht aktiv "angegangen" werden müssen, sondern sich einfach auflösen, und dass die Aufhebung der "emotionalen Kruste" zu einer lustvolleren, mitfühlenden Persönlichkeit führen kann.

Dr. Walter Jessen ist Diplompsychologe mit privater Praxis und einem Floating-Tank im kalifornischen Los Gatos.
Seine Adresse lautet: 200 S. Santa Cruz Ave, Suite201, Los Gatos, CA 95030.

Literatur

Jessen, W.E., "In -Tank floatation therapy" in Turner, J.W. und Fine,
T.H. (Hg.); Restricted Environmental Sitmulation, Research and
Commentary, IRIS Publishing, Toledo, OH 1990;
Maturana, H.R., Der Baum der Erkenntnis, München 1990;
Jung, C.G., Die Psychologie der Dementia praecox, Monographie Nr. 3, 1936.
Aus dem Amerikanischen von Susanne G. Seiler, Zürich

 

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last updated: 10. Juli 2003
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