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Das mentale Training hat sich im Leistungssport genauso wie in der Schulung von
Managern fest etabliert. Mental-Trainer nutzen bei ihrer Arbeit gerne den Floatingtank,
denn durch die Reduzierung von Stress bei gleichzeitiger Erhöhung der Streßtoleranz
durch Tiefenentspannung werden Suggestionen (Eigen-, Fremdsuggestionen) bereitwilliger
aufgenommen, als in einer Umgebung mit vielen Ablenkungen. So ganz bei sich sein,
sich wohlfühlen in der Leichtigkeit des Schwebens auf dem Solebad, abgeschirmt
von der Aussenwelt, bedeutet das einen erleichterten Zugang zu den inneren Welten
und Visionen. Lang erprobte Meditationstechniken wie aktive Imagination, Atemübungen,
Mantra-Singen, positives Denken lassen sich hier erfolgreich und mühelos
praktizieren. Erfahrene Mentaltrainer können den Weg und den Zugang zu dem
unglaublichen Potential des Seins weisen und helfen dem Glauben an die eigenen
Selbstheilungskräften zu vertrauen.
Das Wasser im Floatingtank ist mit 400 kgr. Magnesium Sulfat (Bittersalz) angereichert.
Diese Art von Bade-Therapien (wenn auch nicht in einer so hohen Salz-Konzentrion),
wurden schon vor hundert Jahren erfolgreich bei Indikationen wie Rheuma, Rückenschmerzen,
Hautausschlägen und bei Personen mit einem zarten Nervenkostüm angewandt.
Besonders hervorzuheben ist dabei die hautpflegende Eigenschaft des Magnesiumsulfates,
die ja auch anerkanntermassen bei Badekuren im Toten Meer signifikant ist.
Die Idee, diese beiden Therapien zusammen anzuwenden, konkretisiert sich nun zum
ersten Male in Bad Zwesten in einem grösseren Feldversuch, nachdem die ersten
Anwendungen hoffnungsvolle Verbesserung bei Hautleiden gezeigt haben. Wir möchten
diese Art der Therapie psychosomatischer Leiden im Magnesium-Sulfat-Schwt-ebebad
unter Zuhilfenahme von mentalem Training, hier an den Ersten Bad Zwestener Gesundheitstagen
vorstellen.
Erarbeitet wurde das Konzept von der JüTa, Zürich unter Mithilfe und
Beratung durch Visions- und Mentaltrainer Dr. Rudolf Kapellner, Wien, dipl Psychologie
Dr. Wolfgang Barth, Berlin und dem Badearzt von Bad Zwesten, Detlef Schürbrock.
Jürgen Tapprich
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